Archiv für Dezember 2009

Bignes? Kritik der unternehmerischen Stadtentwicklung; Jochen Becker, S6-7

Hallo zusammen, hier mal eine kritische Stimme zu REM .. wünsche euch allen einen wundergueten Rutsch .. freue mich auf unser Wiedersehen in Kürze, Tabea

Abschnitt aus dem Buch: bignes? size does matter. Image/Politik. Städtisches Handeln
Kritik der unternehmerischen Stadt; Jochen Becker (Hg.); b_books berlin 2001

Bigness, so die spöttische Bemerkung des niederländischen Architekten Rem Koolhaas in seinem Buchkoloss ‚S,M,L,XL‘, sei der Gipfel der Architektur. So preist er seinen stadtteilgrossen Bahnknoten ‚EuraLille‘, da nur mehr Grösse ein ‚Regime der Komplexität‘ und die ‚geballte Intelligenz der Architektur‘ moblisieren könnte. Als ‚Revolution ohne Programm‘ stehe hier selbst die ‚Chance zu einer Neuordung des gesellschaftlichen Lebens‘ zur Diskussion. Koolhaas‘ Reformkapitalismus hofft auf die entfesselten Kräfte des Marktes, welches der zögerlichen Politik des Gemeinwohls Beine machen werde. ‘ Den Tiger reiten‘ nannte das kurz nach der Wende Berlins Stadtentwicklungssenator Volker Hassemer in Hinblick auf die ‚grösste Baustelle Europas‘ am Potsdamer Platz, welchen sich die globalen Unternehmen Daimler und Sony, ABB und Metro aufgeteilt hatten.

SIZE DOES MATTER
‚Bigness ist nicht mehr Teil eines wie auch immer definierten urbanen Zusammenhangs. (…) Ihr Subtext lautet: Scheiss auf Kontext!‘, kommentiert Koolhaas die aktuelle unternehmerische Stadtentwicklung. Bigness ist selbst Stadt und ist sich ‚angesichts der Menge und Vielfalt der Einrichtungen, die sie birgt‘ selbst genug. Dies sei ‚die einzige Architektur, die den mittlerweile globalen Zustand der Tabula rasa überleben, ja sogar nutzen kann (…); opportunistisch strebt sie zu jenen Orten, die Maximum an Infrastruktur verheissen.‘Bigness wird als heilsamer wie unabwendbarer Schock beschrieben: Sie ‚zerstört, aber sie ist auch ein Neuanfang. (…) Sie ist die einzige Architektur, die das Unberechenbare meistern kann. Statt Koexistenz zu erzwingen, ist Bigness abhängig vom Systemen, die grösstmöglichste Freiheit und maximale Differenz bieten.‘ Die Freiheit findet sich in den Nischen der Durchplanbarkeit solcher Ungeheuer: ‘ Es ist schlechterdings unmöglich, ihre gesamte Masse mit Sinn und Zweck zu erfüllen.‘ Eine Bigness-Theorie existiere nicht, und Koolhaas macht sich nicht die Mühe, sie über Skizzen hinaus aufzuschreiben. Im ‚Regime der Komplexität‘ sind hierbei die Interessen, Konditionen und Sachzwänge so massiv und unüberschaubar ineinander verkeilt, dass nur mehr unter den Konditionen unternehmerischer Stadtentwicklung Fortschritte zu erzielen seien. J.P. Baietto beschreibt die von ihm ins Leben gerufene und ‚Qualitätszirkel‘ benannte EuraLille-Kommission als ‚Höllendynamik‘: ‚Die Beziehungen, die gegenseitigen Abhänigkeiten, die Befruchtung von Schnittstellen, die Überlagerungen von Nutzern und Besitzern werden so komplex, dass sie eine Gruppe von Gefangenen bilden, zusammengekettet durch gegenseitige Verbindlichkeiten, verschlimmert durch die hohe Komplextität, die sie unwillentlich angeboten haben.‘ (zitiert in S, M, L, XL)
Der von Koolhaas als marktwirtschaftlich definierten Abgewandtheit seiner Tätigkeiten von jeder Politik widerspricht schon die eigene Berufspraxis: Ein Grossteil seiner Bauten haben öffentliche Auftraggeber und Finanzquellen oder entstammen kommunaler Initiative. In die befreiend empfundene ‚Revolution ohne Programm‘, welche in der ebenso schillernden wie kaum mehr beherrschbaren neuen Grösse schlummere, ist trotz allem produktivem Chaos erst recht Herrschaft eingeschrieben. So konnte der Chefarchitekt Koolhaas sein grossmasstäbliche Stadtprojekt EuraLille nur dank der Durchsetzungskraft von Pierre Mauroy – machtvoller Ex-Premierminsters und jetztiges Stadtoberhaupts in der nordfranzösischen Provinz – fortsetzen. Derzeit allerdings steck EuraLille unvollendet in der Krise, wie so viele grossmasstäbliche Stadtentwicklungsprojekte in Stuttgart, Frankfurt oder im Ruhrgebiet, von denen noch die Rede sein wird.
(…)

abstract certeau zur ansicht und infragestellung

Felix Heiko Inga Jan Martje Max Ohle Tabea Till

Abstract – Michel de Certeau: Rhetoriken des Gehens (aus „Kunst des Handelns“, S. 192-197)

Nachdem de Certeau bereits zuvor festgestellt hat, es gebe einen städtischen „Text“, dem Fußgänger folgten, den Fußgänger schrieben, ohne ihn lesen zu können, wendet er sich im Abschnitt „Rhetoriken des Gehens“ Methodik und Bedeutung dieser Praktik zu.

Es gebe eine Rhetorik des Gehens, die genauso wie die Alltagssprache Stile, die einzigartig seien, und Gebrauchsformen, die auf Normen verwiesen, enthalte und kombiniere. De Certeau geht es hier darum, zu zeigen, wie Menschen die Stadt im Gehen von ihrer „dennoch unbeweglichen Ordnung abbringen“ . Diese Ordnung des geometrischen Raumes nämlich sei fiktiv , ihre Bedeutung verschiebe sich durch „Weg-Figuren“ in Mehrdeutigkeiten . Betrachte man das Gehen homolog zum Sprechen, so bewirkten die in ihm ausgeführten und untrennbaren Stilfiguren Synekdoche und Asyndeton das Ersetzen des „gebundenen“ Raumes durch Wege . Dies kann auf verschiedene Maßstäbe bezogen werden, auf den Schritt selbst genauso wie auf das Erfahren einer gesamten Stadt. Nach de Certeau widersetze sich der Gehende der unbeweglichen Ordnung also, indem es letztendlich die Verkörperung des nicht greifbaren Anderen bewirke .

Die beiden erwähnten angewandten Stilfiguren können unserer Ansicht nach als AUSWAEHLEN („ein Teil anstelle des Ganzen“ ) und WEGLASSEN („ein Nichts anstelle von Etwas“ ) identifiziert werden, welche wir als Kernbegriffe näher betrachten wollen.

„Auswählen“ entspricht der Synekdoche, dem Auftreten auf einen bestimmten Punkt, dem Betrachten einer bestimmten Sache und der stellvertretenden Funktion, die dieser Punkt oder diese Sache für alle nicht ergriffenen Möglichkeiten erfüllt. Laut de Certeau handelt es sich in erster Linie um eine Verdichtung mittels einer detaillierten Betrachtung sowie das Ersetzen von Totalitäten durch Fragmente .

„Weglassen“ entspricht dem Asyndeton, dem Abgehobensein des Fußes vom Boden im Moment des Schreitens und dem Vernachlässigen ganzer Welten zwischen den ausgewählten Objekten. Ganz nebenbei ergibt sich die Möglichkeit, über die Beschaffenheit dieser nicht ergriffenen Möglichkeiten zu spekulieren. Laut de Certeau handelt es sich in erster Linie um das Lösen von Verbindungen sowie das Infragestellen von Kontinuität .

Damit kann man doch arbeiten. Und nach de Certeau ist das auch kaum zu verhindern.

Essay_REM KOOLHAAS

ÜBER REM KOOLHAAS’ PROGRAMMBEGRIFF (stand_felix_überarbeitet)

Vorhaben

Unser Vorhaben ist, Rem Koolhaas’ Vorgehensweise anhand seines Programm-Begriffs zu untersuchen.

Es bietet sich in diesem Zusammenhang an, einen Seitenblick auf etwaige Stichwortgeber zu werfen. Eine allgemeine Ideengeschichte haben wir vernachlässigt und uns auf eine Argumentation konzentriert: Der Architekt und Mathematiker Christopher Alexander entwickelte in seiner Dissertation „Notes on the Synthesis of Form“ im Jahre 1961 einen Programmbegriff, der dem Entwerfer ein Werkzeug an die Hand geben sollte, spezifische Lösungen für spezifische Kontexte zu generieren, ohne zu stark von der eigenen Sichtweise eingeschränkt zu werden. Es ist spannend zu beobachten, wie Koolhaas diesen Begriff verwendet, für sich okkupiert und schließlich für das eigene Schaffen fruchtbar macht. Im Folgenden beziehen wir Alexanders Ansatz zunächst auf Henri Lefebvres Kategorien von Struktur, Form und Funktion.

Das Programm als Werkzeug

Christopher Alexander war der Meinung, klassische Entwurfsprozesse stellten keine ideale Lösung der gegenwärtig gestellten Probleme dar. Sowohl formales wie funktionales Vorgehen seien ihrem Gegenstand unangemessen – ersteres organisches Vorgehen aufgrund der zu hohen Komplexität heutiger gesellschaftlicher Realität, zweiteres aufgrund der Überlagerung der Problemstellung durch die Perspektive des Entwerfers (1). Sein aus diesen Feststellungen entwickelter Vorschlag, strukturell vorzugehen, setzt darauf, den Eigenanteil des Entwerfers am Entwurfsprozess weitestmöglich auszuschalten (2). In der Analyse komme man vom Problem zu vielfältigen Möglichkeiten seiner Dekomposition. Die angemessenste von diesen nenne sich Programm (3) und sei nun in einem der Dekomposition entgegengesetzten Vorgang, Synthese genannt, über das Kreieren konstruktiver Diagramme und der aus deren Zusammenfügen letztlich folgenden Form zu realisieren (4). Somit bietet er eine Theorie des Entwurfsprozesses an, die zugunsten von Entscheidung auf Erfindung weitestgehend verzichtet.

Noch einmal zusammengefasst: Alexander sagt, eine bestimmte Anforderung solle erfüllt, mithin zum funktionieren gebracht werden. Dies geschehe durch die Form. Um bestmögliches Funktionieren zu gewährleisten, müsse man aber den Code knacken, also die Struktur des Zusammenhangs von Form und Funktion analysieren. Wir können versuchen, Rem Koolhaas’ „Delirious New York“ unter diesem Aspekt zu betrachten:

Das Programm als Perspektive

Rem Koolhaas nutzt in seinem Buch „Delirious New York“ den Begriff „Programm“ zum Umreißen eines Konzepts metropolitaner Architektur, indem er versucht, das implizite Programm herauszuarbeiten, welches das Entstehen des Urbanismus des Fantastischen, für welchen das Manhattan des frühen 20. Jahrhunderts exemplarisch stehe, informiert habe, ohne jemals expliziert worden zu sein.

Seiner Ansicht nach sei der „Manhattanismus“ ein Urbanismus auf Grundlage des Phantastischen gewesen – ausgerichtet auf ein Leben im Inneren einer Phantasie. Bereits die Anlage des Rasters, auf dem Manhattan entstand, habe die Orientierung an der Überlegenheit geistiger Konstrukte gegenüber der Wirklichkeit vorgegeben (5). Dies äußere sich im 20. Jahrhundert in einer „permanenten Verschwörung gegen die Außenwelt“ – der Schaffung eigener Gesetze für spezifische Orte, die von Programmen legitimiert seien. Die dafür nötige Technik wiederum müsse von der Architektur angeordnet werden (6). Das Programm ist somit nicht nur ein Analyse-Instrument, sondern auch die bewegende Theorie, die Ideologie, die sichtbar gemachte dem Raum immanente Möglichkeit. Das Leben in dermaßen künstlichen Umwelten kann nur gestaltet werden durch Rückgriffe auf die Struktur, Programme werden also ganz selbstverständlich benutzt, um fantastische Lebensräume erschaffen zu können, sie sind deren Grundlage und lösen sich aus der Gebundenheit von Entwurfsprozessen.

In der Moderne ging es nach außen hin um Funktionieren, um Produzieren im Sinne von mechanischem Schaffen. Im Manhattanismus schälte sich aber bereits die Möglichkeit einer ganz anderen Teleologie heraus: Nicht an Rationalität war den Planern gelegen, sondern eben um die Möglichkeit, eine künstliche Welt zu schaffen – oder gleich beliebig viele. Der Mensch erscheint hier im Sinne von de Certeau als Produzent zweiter Ordnung: Als Konsument, der mittels verschiedener Praktiken mit dem Gegebenen umgeht (7). Koolhaas begreift also den Programmbegriff als konstituierend für die metropolitane Gesellschaft, die eben nur durch eine Manipulation an der Struktur, nicht mehr durch bloße Form-Funktion-Zuordnungen erschaffen werden kann.

Das Programm als Funktion

Indem Koolhaas „Programme“ teilweise in Anführungsstriche setzt (8), leitet er geschickt über zur unbemerkten Eigenschaft solcher Umwelten als programmiert – sie scheinen uns die „Funktion“ zu haben, Traumwelten zu produzieren. Am Ende hat er sich in „Delirious New York“ also ein schillerndes Begriffsarsenal geschaffen, mit dessen Unterstützung sein Office for Metropolitan Architecture nun neben der Begriffsbildung auch auf dem Sektor der Formfindung an der Umsetzung seiner Theorien zum metropolitanen Urbanismus tätig werden kann. Der Programmbegriff dient nach Koolhaas’ Bearbeitung nicht mehr nur als Werkzeug, sondern auch als Perspektive sowie als Ersatz der im Konsumieren verloren gegangenen Funktion.

Fußnoten

(1) Alexander „Notes on the Synthesis of Form“, S.70 „(…) the selfconscious individual’s grasp of problems is constantly misled. His concepts and categories, besides being arbitrary and unsuitable, are self-perpetuating. Under the influence of concepts, he not only does things from a biased point of view, but sees them biasedly as well. The concepts control his perception of fit and misfit – until in the end he sees nothing but deviations from his conceptual dogmas, and loses not only the urge but even the mental opportunity to frame his problems more appropriately.“

(2) Alexander „Notes on the Synthesis of Form“, S.77 „In the unselfconscious process there is no possibility of misconstruing the situation: nobody makes a picture of the context, so the picture cannot be wrong. But the selfconscious designer works entirely from the picture in his mind, and this picture is almost always wrong. The way to improve this is to make a further abstract picture of our first picture of the problem, which eradicates its bias and retains only its abstract structural features; this second picture may then be examined according to precisely defined operations, in a way not subject to the bias of language and experience.“

(3) Alexander „Notes on the Synthesis of Form“, S.83 „(…) For every problem there is one decomposition which is especially proper to it, and (…) this is usually different from the one in the designer’s head. For this reason we shall refer to this special decomposition as the program for the problem (…). (…) This program is a reorganization of the way the designer thinks about the problem.“

(4) Alexander „Notes on the Synthesis of Form“, S.84 „Finding the right design program for a given problem is the first phase of the design process. It is (…) the analytical phase of the process. This first phase of the process must of course be followed by the synthetic phase, in which a form is derived from the program. We shall call this synthetic phase the realization of the program.“

(5) Koolhaas „Delirious New York“, S.22: „Trotz seiner scheinbaren Neutralität impliziert es [das Raster] ein intellektuelles Programm für die Insel: Indifferent gegenüber der Topographie, gegenüber dem Bestehenden, behauptet es die Überlegenheit geistiger Konstrukte über die Wirklichkeit.“

(6) Koolhaas „Delirious New York“, S.56 „In weniger als zehn Jahren haben diese Männer einen Urbanismus auf Grundlage der neuen Technologie des Phantastischen erfunden und durchgesetzt: Eine permanente Verschwörung gegen die Realitäten der Außenwelt. Dieser Urbanismus definiert die Beziehungen zwischen Standort, Programm, Form und Technologie von Grund auf neu. Der Standort ist jetzt zu einem Miniaturstaat geworden, das Programm zu dessen Ideologie und Architektur zur Anordnung der technischen Apparatur, die den Verlust tatsächlicher Körperlichkeit ausgleicht.“

(7) De Certeau „Kunst des Handelns“, S.13: „Diese „Fabrikation“, der hier nachgegangen werden soll, ist eine Produktion, eine Poiesis, – die allerdings unsichtbar ist, da sie sich in den von den Systemen der (…) „Produktion“ definierten und besetzten Bereichen verbirgt (…), die als „Konsum“ bezeichnet wird.“

(8) Koolhaas „Delirious New York“, S.160 „Vom EG bis zum 11. Stockwerk korrespondiert die Aufwärtsbewegung im Downtown Athletic Club mit einer immer größeren Subtilität und Unkonventionalität der „Programme“, die auf den jeweiligen Plattformen angeboten werden.“

Christopher Alexander

Notes on the Synthesis of Form. Cambridge 1964
70 (…) the selfconscious individual’s grasp of problems is constantly misled. His concepts and categories, besides being arbitrary and unsuitable, are self-perpetuating. Under the influence of concepts, he not only does things from a biased point of view, but sees them biasedly as well. The concepts control his perception of fit and misfit – until in the end he sees nothing but deviations from his conceptual dogmas, and loses not only the urge but even the mental opportunity to frame his problems more appropriately.

73 We wish to design clearly conceived forms which are well adapted to some given context. (…) For this to be feasible, the adaptation must take place independently within independent subsystems of variables.

75 The data alone are not enough to define a hypothesis; the construction of hypotheses demands the further introduction of principles like simplicity (…), non-arbitrariness, and clear organization. The construction of form, too, requires these principles. There is at present no prospect of introducing these principles mechanically, either into science or into design. Again, they require invention.

75 If theory cannot be expected to invent form, how is it likely to be useful to a designer?

77 In the unselfconscious process there is no possibility of misconstruing the situation: nobody makes a picture of the context, so the picture cannot be wrong. But the selfconscious designer works entirely from the picture in his mind, and this picture is almost always wrong. The way to improve this is to make a further abstract picture of our first picture of the problem, which eradicates its bias and retains only its abstract structural features; this second picture may then be examined according to precisely defined operations, in a way not subject to the bias of language and experience.

81 (…) The fact that the set of misfits has a structure, or (…) field. We must now explore the structure of this field.

83 (…) For every problem there is one decomposition which is especially proper to it, and (…) this is usually different from the one in the designer’s head. For this reason we shall refer to this special decomposition as the program for the problem (…). (…) This program is a reorganization of the way the designer thinks about the problem.

[ 208 The word „program“ has ocurred a great deal in the recent literature on the psychology of problem solving – the implication throughout being that man’s natural way of solving complex problems is to make them easier for himself by means of heuristics which lead him to a solution stepwise. ]

84 Finding the right design program for a given problem is the first phase of the design process. It is (…) the analytical phase of the process. This first phase of the process must of course be followed by the synthetic phase, in which a form is derived from the program. We shall call this synthetic phase the realization of the program.

[ 209 Louis I. Kahn has used [ the word „realization“ ] extensively, and often with a rather wider meaning. ]

84 (…) These notes are given principally to the analytical phase of the process, and to the invention of programs which can make the synthesis of form a reasonable task (…).

84 The realization is made by making small diagrams and putting them together as the program directs, to get more and more complex diagrams. To achieve this we must learn to match each set of requirements in the program with a corresponding diagram.

90 The search for the realization through constructive diagrams is an effort to understand the required form so fully that there is no longer a rift between its functional specification and the shape it takes.

93 There are [ some simpler diagrams which the designer can construct ] and the program tells us how to find them.

93 If we build up compound diagrams from these simplest diagrams according to the program’s structure, and build up further compound diagrams from these in turn, we get a tree of diagrams. (…) We call it the realization of the program.

Rem Koolhaas. Delirious New York. New York

81 Da jedes der so entstehenden neuen Grundstücke sein eigenes programmatisches Schicksal finden muss – ohne Einflussnahme des Architekten –, ist der Wolkenkratzer das Instrument eines neuen Urbanismus des Unfassbaren. Trotz seiner physischen Stabilität ist der Wolkenkratzer der metropolitane Destabilisator schlechthin: Er verspricht unausgesetzte, programmatische Instabilität.

209 Das Rockefeller Center ist die ausgereifteste Demonstration der unausgesprochenen Theorie des Manhattanismus, wonach die unterschiedlichsten Programme gleichzeitig auf ein und demselben Grundstück existieren können, lediglich verbunden über einige gemeinsame Einrichtungen wie Aufzüge, Versorgungsschächte, Pfeiler und äußere Hüllen.

DIAGRAMM

„Rem arbeitet sehr viel mit Diagrammen. D.h. Diagramme sind bei OMA ein wahnsinnig wichtiges Werkzeug, um komplexe Sachverhalte zu visualisieren und diese dann in der Architektur nachzuvollziehen. D.h. ganz oft sind die Diagramme ausschlaggebende Entwurfselemente, die man später in den Gebäuden schemenhaft erkennen kann.“

Interview mit Clemens Weisshaar, Grafiker OMA

Rem spricht über seine Arbeit

REM (Film/Architektur)
„Ich finde, die Berufe Drehbuchautor und Architekt haben viel gemein. Man muss sich für beide eine Handlung überlegen. Man entwickelt Folgen und eine Montage, die das Ganze interessant machen. Und eine Sequenz, die den Verlauf, den Weg oder das Erlebnis eines Gebäudes interessant macht, uns in Spannung hält.“
Eins der schönen Dinge an der Architektur ist, dass, egal wie protzig oder bescheiden sie auch ist, sie immer benutzt wird. Es gibt keine Architektur, die unzugänglich ist. In diesem Sinne besitzt sie eine ganz eigne Stellung. Denn Bücher können unzugänglich sein, die Musik, das Theater, nicht aber die Architektur. Gewissermassen ist sei ein privilegiertes Medium, das sie einen Nutzen hat. Für ich ist sie zum Beispiel eine der letzten Verbindungen zur Moralität . Dies war ein wichtiger Anreiz, den Wechsel vom Drehbuchschreiben zur Architektur zu vollziehen.“

REM ( zum Studium Architektur, Aufnahme der Berliner Mauer als ein ‚Gebäude‘ 1970)
“ (…) Die Berliner Mauer gab es noch nicht so lange, sie stand erst ein Jahrzehnt dort. (…) Jeder war damals davon überzeugt, dass Architektur eine Art der Befreiung darstellen konnte. Ich fuhr also dahin, um die Architektur zu konfrontieren, und mir wurde klar, dass ein zwangsläufiger Bestandteil von ihr die Gewalt ist. Ein zwangsläufiger und grundlegender Zweck ist der Einschluss oder Ausschluss. Die unglaubliche Doppelsinnigkeit bestand darin, dass es kein Gebäude war. Damals nachm sie eine Reihe von Formen an. Teils Gebäude, die zugemauert oder teilweise abgerissen waren, teils Stacheldrahtzaun. Ich forschte in der Vielfalt des Ausdrucks nach dem, was eigentlich ein einziges Phänomen war. Es bleibt immer noch ein sehr bedeutender Bestandteil unserer Überzeugungen. Dass es in der Architektur einen fundamental bösen Bestandteil gibt, der in diesem Kontext mobilisiert wird.
( u.a. ampliziert für die Studie ‚VOLUNTARY PRISONER‘ in London)

(Interview mit Rem Koolhaas: A Kind of Architect; Ein Film von Markus Heidingsfelder und Min Tesch; Arte)

Kunst des Handelns, M. de Certeau

Kapitel VII; Gehen in der Stadt
(179) “ Im Gegensatz zu Rom hat New York niemals die Kunst des Alterns und des spielerischen Umgangs mit den Vergangenheiten erlernt. Seine Gegenwart wird von Stunde zu Stunde erfunden, indem das Vorhandene verworfen und das Zukünftige herausgefordert wird“.

(180) „Auf die Spitze des World Trade Centers emporgehoben zu sein, bedeutet, dem mächtigen Zugriff der Stadt entrissen zu werden. Der Körper ist nicht mehr von den Strassen umschlungen, die ihn nach einem anonymen Gesetz drehen und wenden; er ist nicht mehr Spieler oder Spielball und wird nicht mehr von dem Wirrwar der vielen Gegensätzen und der Nervosität des New Yorker Verkehrs erfasst. Wer dort hinaufsteigt, verlässt die Masse, die jede Identität von Produzenten oder Zuschauern mit sich fortreisst und verwischt. […] Seine erhöhte Stellung macht ihn zu einem Voyeur. “

(181) „Der 420 m hohe Turm, der das Wahrzeichen von Manhattan bildet, erzeugt weiterhin die Fiktion, die Leser schafft, indem sie die Komplexität der Stadt lesbar macht und ihre undurchsichtige Mobilität zu einem transparenten Text gerinnen lässt. Ist dieses gewaltige Textgewebe, das man da unten vor Augen hat, etwas anderes als eine Vorstellung, ein optisches Artefakt?“

1. Vom Konzept der Stadt zu urbanen Praktiken
(Konzeptstadt)
(184)“ ‚Die Stadt‘ bietet nun, so wie ein Eigenname, die Möglichkeit, den Raum ausgehend von einer begrenzten Anzahl von festumrissenen Eigenheiten, die isoliert und voneinander unterschieden werden können, zu erfassen und zu konstruieren.

(185) Die Stadt wird zwar zum beherrschenden Thema der politischen Legendenbildung, aber sie ist kein Bereich programmierter und kontrollierter Verfahren mehr […]“.

Rhetoriken des Gehens; Glaubhaft und denkwürdig:die Bewohnbarkeit
(192) „Der Stil kennzeichnet […] die grundlegende Art und Weise des In-der-Welt-seins eines Menschen ; er bedeutet zugleich eine Einzigartigkeit.“

(194) „Das Gehverhalten spielt mit der Raumaufteilung, so panoptisch sie auch sein mag: es ist ihr weder fremd (es bewegt sich nicht woanders hin) noch konform (es bezieht seine Identität nicht aus ihr). […] dabei wird es selber zum Resultat einer Reihe von Begegnungen und Gelegenheiten, die es unaufhörlich verändern […].“

(195) „Durch diese Aufblähung, Schrumpfung und Zerstückelung, durch diese rhetorische Arbeit bildet sich ein räumliches Satzbild analogischer (nebeneinanderstehenden Zitate) und elliptischer Art (Lücken, Lapsus und Anspielungen).“

(196) „Die Figuren dieser stilistischen Metamorphose des Raumes sind die Gebärden. […] Sie verändern die Szenerie, aber kein Bild kann sie an einem Ort festhalten.“

(196) „Ihre rhetorische Wanderung reißt die eigentlichen, analytischen und kohärenten Bedeutungen des Urbanismus mit sich fort und davon; es handelt sich um ein „abirren des Semantischen“, das von Massen erzeugt wird, die die Stadt an bestimmten Punkten verschwinden lassen und an anderen Stellen wieder wuchern lassen, sie verzerren, zerlegen und von ihrer dennoch unbeweglichen Ordnung abbringen“

3. Was einen „In Bewegung versetzt“: Mythisches
( 197)“ […] Die Ähnlichkeit zwischen ‚Diskurs‘ (bestimmte typische Prozesse der im Diskurs manifestierten Subjektivität) und Traum beruht auf dem Gebrauch derselben ’stilistische Verfahren‘; sie schliesst also auch die Praxis des Gehens ein. […] Wenn es hier eine Parallelität gibt, so nicht nur deshalb, weil in diesen drei Bereichen (Diskurs, Traum, Praxis des Gehens) die Äusserung vorherrschend ist, sondern auch deshalb, weil ihr diskusiver (verbalisierter, geträumter oder gegangener) Ablauf sich als ein Verhältnis zwischen dem Ort“ von dem er ausgeht (ein Ursprung), und dem Nicht-Ort , den er erzeugt (eine Art des ‚Vorrübergehens‘), organisiert.“

(197) „Gehen bedeutet, den Ort zu verfehlen.“

(197) “ Das Herumirren, das die Stadt vervielfacht und verstärkt, macht daraus eine ungeheure gesellschaftliche Erfahrung des Fehlens des Ortes.“

(198) “ […] die Bezüge und Überschneidungen jener Massenwanderungen führen zu Verflechtungen, die das urbane Netz bilden, und untersteht dem Zeichen dessen, was schliesslich ein Ort sein sollte – aber die STADT ist nur ein Name.“

(198) “ […] es gibt nur ein einziges Gewimmel von Passanten, ein Netz von flüchtigen, der Zirkulation entzogenen Unterkünften, eine Durchquerung von scheinbar eigenen Orten und ein Universum von gemieteten Orten, die von einem Nicht-Ort oder von geträumten Orten bedrängt werden.“

Glaubhaft und denkwürdig: die Bewohnbarkeit
(205) „Es gibt Orte, die von zahlreichen Atmosphären und Geistern überlagert sind, welche dort schweigend bereitstehen und „heraufbeschworen“ werden können oder nicht“

(208) „Dieses Verhältnis von sich zu sich bestimmt die inneren Veränderungen des Ortes (das Spiel zwischen seinen Schichten) oder auch die beim Gehen stattfindende Entfaltung der an einem Ort angesammelten Geschichten (Verkehr und Reisen).“

(208) „Die Kindheit die über den Umgang mit den Raum entscheidet, entwickelt in der Folge ihre Wirkungen, vervielfältigt und überflutet die öffentlichen und privaten Räume, verwischt dabei die entzifferbaren Oberflächen und schafft in der durchgeplanten Stadt eine „metaphorische“ oder entstellte Stadt […]“

Proramm und sein Wirken:

Theorie der „bigness“ anhand NY
„Delirious New York implies a latent ´Theory of Bigness´based on five theorems.
1.Beyond a certain critical mass, a building becomes a Bid Building. Such a mass can no longer be controlled by a single architecural gesture (…). This impossibly triggers the autonomy of its parts, but that is not the same as fragmentation: the parts remain commited to the whole.
2.The elevator (…). The ´art´ of architecture is useless in Bigness.
3.In Bigness, the distance between core and envelope increases to the point where the facade can no longer reveal what happens inside. (…) Bigness transforms the city from a summation of certainties into an accumulation of mysteries.(…)
4.(…)Their [buildings] impact is independent of their quality.
5.Together all these breaks (…) imply the final, most radical break: Bigness is no longer part of any urban tissue. It exists; ist coexists. Its subtext is fuck context.
(…)
Bigness no longer needs the city: it competes with the city; or better still, it is the city.

Abhandlung in SMLXL über „Nothingness“.
Einleitung:
„Where there is nothing everything is possible.
Where there is architecture, nothing is possible.“

Dann eine Abhandlung über Berlin und Nevada, ihre Leerstellen und deren Potential.

Schluss:

„Pompeii- a city built with the absolute minimum of walls and roofs…
The Manhattan Grid- there a century before there was a ´there´ there…
Central Park- a void that provoked the cliffs that now define it…
Broadacre City…
The Guggenheim…
Hilbersheimer´s ´Mid West´ with its vast plains of zero-degree architecture…
The Berlin Wall…

They all reveal that emptiness in the metropolis is not emty, that each void can be used fpr programs whose insertion into the existing textrure is a procrustean effort leading to mutilation of both activity and texture.“

Das Programm am Beisüiel der Très Grande Bibliothèque:
„Of course, juries, not architects, decide competitions, but first there is our own, invisible judgment. for each project there is a beyond- a domain where no jury follow. Greater than the total loss to all conspiracies, political pressures, blatant corruption- all those ´masterworks´ that they didn´t give first prize- is tragedy of the even more brilliant works that we didn´t dare to imagine.“
„Now slice horizontally through the block: Each cut statistically mimics the program. (…) The plan is the section.“
„The regular here is the storage; the irregular, reading rooms, not designed, simply carved out. Could this formulation liberate us from the sad mode od simulating invention?“
„Portrai of all libraries the way they will never be seen: as shapes, as objects. If all goes according the plan, we will have taken that status away from them. Formless architecture.“

programmatic enterprises:
The exploration allowed us to expolde other unquestioned assumptions, for instance, that the so-called facade is of particular importance in architecture just because it is the interface between the building and the ´nature´ world (…).
As we concentated on the ´settlement´ of the program on these unusual territories, their very unnaturalness opened up more new possibilities: we were forced, for the first time, to explore new potentials for the formation of space.
When we realized that we identified 100% with these programmatic enterprises that intervene drastically in the culture and political landscape of Europe, we wondered whether (…) it could be again possible to become innocent about architecture, to use architecture to articulate the new, to imagine (…) the end of the Potemkin world.“

La Villette, Paris.
Programm: „(…) create a park in the recognicable sense of the world.(…); the program of Parc de la Villette extends like a dense forest of social instruments across the site. (…) We have read the program as a suggestion (…). It is not definitive: it is safe to predict that during the life of the park, the program will undergo constant change and adjustment.“

Quantum Leap.
Abhandlung über die Errichtung eines Stadtteils in Lille, der ein eurpäische, nicht städtische Einbindung als Basis hat.
„Program
Based purely on this hypothesis,Euralille, a public-private-partnership (…) conceived a vast program that will ultimately consist of +/- 800,000 qm of urban activities- shopping, offices, parking, a new TGV station, hotels, housing, a concert hall, congresss accomondation (…).
The Program will enrich life in Lille but is at the same time autonomous: it equips Lille for its role as headquaters of the theoretical community generated by new infrasdtructures.“

Content and Program:

BSP.1
Project in Japan:
Content example: About learning japanese.
Unter anderem:
„Cenrorship
Japanese porography 99% about
female resistance
overhelmed
by repetitive insistence of male.

First commandment od Japanese cencorship:
public hair and genitals (…)

First stylization ist reduction
of color scheme:
(…);
for some reason, the frisson of racial mixing leaves
Japanese cold (…).

Four techniques regulate living with(out) sex.
(…)

1. Excision
(…)

2. Cover
(…)

3. Burnout
(…)

4. Digitization
(…)“

Neben weiteren Abhandlungen über japanische Eigenarten eben auch eine solch strange Abhandlung über die Pornographie in Japan. Diese Abhandlung gehört mit zum Content, um ein Projekt zu entwerfen, welches sich simpel um zwei Wohnhäuser mit 24 Wohnungen dreht.
Unter anderem hieraus entwirft Koolhaas sein Programm der Kontraste: „Each house offers a variety of spatial conditions and tectonic contrasts: enclosed vs. exploding, intimate vs. open, public vs. private, high vs. low, dark vs. light, concrete vs. abstract.“

BSP.2
Project in Netherlands. Renovation of a panopican prison.
Zunächst Abhandlung über die geschichtliche Entwicklung des Panopticons, speziell im gesellschaftlichen Kontext. Ziel, Entwicklung, Verfehlung.

„The most complex aspect of the project was the extent to which programmatic, metaphoric, and formal intentions coincided with political issues. Whithin strict programmatic demands, the metaphor for a new beginning, the idea of culture as a system of continuously revised paradigms, and the crossing out of the center bond the utilitarian to the conceptual.“

BSP.3
Projekt über Atlanta:
Zunächst eine Content Sammlung, die allemöglichen Dinge aufzählt was Atlanta zu entwas besonderem macht. Hierzu gehören herausragende wirtschaftliche Aktuere, kulturelle Einrichtungen, große Verkehrstechnische Einrichtungen, Entwicklungen, Athmosphären, ein großer Pool an interessanten Eigenschaften der Stadt:
„-Atlanta has CNN and Coca-Cola.
-Atlanta has a black major, and it will have the Olympics.
-Atlanta has culture, or at least it has a Richard Meier museam (like Ulm, Barcelona, Frankfurt, The Hagur etc.)
-Atlanta has an airport (…).
-Atlanta does not have planning, exactly, but another process called zoning. (…)“
Danach versieht Koolhass dieser Abhandlung eine persönliche Note:
„When I first went there in 1973, the notion of downtown in America was in crisis. (…) But Atlanta was an exception. (…) And you can´t talk about Atlantas rebirth without talking aubout John Portman.“
Nun geht er intensiv auf Portman ein und bemerkt, dass dieser Mann der Vorreiter des wiederaufblühens der Innenstädte wäre. Er machte das Atrium salonfähig und somit veränderte er alle Städte der Welt, so Koolhaas.

BSP 4
Poject of density:
Zunächst auch hier zunächst eine Contentsammlung, in diesem Falle reine Datenmasse, einige städtebauliche Extreme und Disskussionen. Peronendichten pro qm in verschiednen städtebaulichen Kontexten und im Untersuchungsgebiet (Niederlande), die städtebaulichen Exterme von LA und NY, die Kontroversen des „empty heart“ der Niederlande, der städtebaulichen Entwicklungen, der Schnellbahntrassen des TGV und der damit verbundenen Nähe der Niederlande zu ganz Europa.
Erst jetzt werden verschiedene Emlemente der Sammlung herausgenommen und mit ihnen ´gespielt´.

BSP5
Tabula Rasa Revisited:
Auch hier eine Contentsammlung, dieses Mal mit Besonderheiten des bestimmten Wettbewerbsgebietes, historische Diskurse über Stadtentwicklung in Europa und die sich daraus ergebenden Einengungen oder Möglichkeiten. Hieraus wird dann die Fragestellung abgeleitet, die zwischen Content und Programm liegt. Hieraus ergeben sich wiederum durchs ´spielen´ mit den Contents zwei Ansatzpunkte, die versucht werden.

S M L XL

In S M L XL sind, nachdem wir besser bescheid wissen, was denn das Programm sein könnte, einige (viele) Hinweise auf Content und Programm vorghanden. Außerdem folgende Definition:

„Programme: The slow realization that the excitement of a scheme is not in its outrageous components, but is the most modest programme.“